Dr. med. Michael Spiegel, Frankfurt, Innere Medizin - Angiologie
Manager Check Up | Gesundheitsdaten Management
 
Sitemap
Arterien Venen Lymphgefäße

Thrombose

Die Blutgerinnung dient dazu, eine Blutung bei einer kleineren oder größeren Gefäßverletzung zu stillen. Der komplexe, kaskadenförmig unter Beteiligung vieler Gerinnungsfaktoren ablaufende Gerinnungsprozess wird nicht erst bei einer Gefäßverletzung in Gang gesetzt. Ständig laufen im Gefäßsystem Gerinnungsprozesse ab - und gleichzeitig Prozesse, welche Gerinnsel auflösen. Es besteht ein Fließgleichgewicht zwischen Gerinnung und Lyse (Auflösung).

Ist diese komplexe Fließgleichgewicht gestört, und überwiegen die Gerinnungsprozesse, so entsteht eine Thrombose, ein Gerinnsel in der Blutbahn. Zu einem Überwiegen der Gerinnungsprozesse kommt es durch genetisch bedingte Störungen des Gerinnungssystems, wodurch gerinnungsfördernde Substanzen vermehrt sind oder gerinnungshemmende Substanzen vermindert sind.

Bei einer Thrombophilie besteht eine angeborene, vererbliche Neigung zur Thrombose. Auch durch passagere Beeinflussung des Gerinnungssystemes (z.B. hormonell in der Schwangerschaft) können Thromben entstehen. Ein weiterer Risikofakttor ist Bewegungsmangel, der zu einem langsameren Fluss des Blutes in den Gefäßen führt.

   
Angiologie Frankfurt
© 2006-2010 - Impressum - URI: http://www.angio-spiegel.de/thrombose.php
Die Seite über Gefäßkrankheiten - mehr Informationen: Gefäßkrankheiten, Arteriosklerose - Angiologie