Vorgehensweise bei der Ballondilatation
Nach der örtlichen Betäubung der Leiste erfolgt die Punktion der Leistenschlagader mit einer Hohlnadel. Hierdurch wird der Führungsdraht in das Gefäß vorgeschoben und dann die spitze Nadel entfernt. Der Führungsdraht wird bis zur Aufzweigung der Hauptschlagader vorgeschoben. Nun wird über den positionierten Führungsdraht ein Angiographie-Katheter eingebracht, dann werden in der Regel die gesamten Gefäße beider Beine zunächst mit Kontrastmittel dargestellt (Angiographie). Die so lokalisierte Engstelle bzw. der Verschluss wird dann mit einem weichen Führungsdraht, welcher das Gefäß nicht verletzen kann passiert. Ist der Führungsdraht durch das Hindernis hindurchgeschoben, kann der Ballonkatheter problemlos nachgeschoben werden. Danach erfolgt die Ballonaufdehnung mittels Druckspritze mit einem Standarddruck von 10 bis 12 bar (zum vergleich: Autoreifen 2 bar). Einige Sekunden sind ausreichend. Die abschließende Kontrollangiographie kann durch den wenige Zentimeter zurückgezogenen Ballonkatheter erfolgen. Nun werden der Ballon, der Führungsdraht und die Einführschleuse entfernt, die Punktionsstelle von Hand abgedrückt und ein Druckverband angelegt. Am Folgetag kann man in der Regel das Krankenhaus verlassen und sich bereits völlig normal bewegen, als sei nichts gewesen.
Definition PAVK Blutkreislauf Durchblutungsstörungen Gefäßverschluss Arterienverkalkung Risikogruppen Risikofaktoren Schaufensterkrankheit Stadium 1 Stadium 2 Stadium 3 Stadium 4 Herzinfarkt Schlaganfall Therapie Gehtraining Gefäßrekanalisation Verfahren PTA PTA Diagnostik PTA Ablauf Laser-Angioplastie Rotablations-Thrombektomie Cholesterin

