Enstehung und Ablauf
Die ersten, initialen Schritte der Arteriosklerose sind letztlich nicht vollständig geklärt. Es bestehen verschiedene Ansätze, den ersten Schritt zu erklären. Sicher ist nur, dass es sich um ein multifaktorielles Geschehen handelt, bei dem vermutlich mehrere der genannten Prozesse eine Rolle spielen:
Sogenannte fibromuskuläre Intimaverdickungen sind schon bei Jugendlichen erkennbar, aber ohne Bedeutung. Es handelt sich um einen physiologischen adaptiven Vorgang. Erst wenn daraus gelatinöse Läsionen mit Fettstreifen oder Lipidflecken entstehen, handelt es sich um Frühläsionen. Schließlich sind in diesen Läsionen glatte Muskelzellen, kollagene und elastische Fasern und Makrophagen mit Lipideinschlüssen (Schaumzellen) enthalten. Grundsätzlich sind diese Veränderungen rückbildungsfähig. Erst wenn Nekrosen und vermehrt extrazelluläre Lipide hinzukommen, entstehen die nicht mehr rückbildungsfähigen fibrösen Plaques, deren Endstadium das Atherom mit Nekrosen, Fettablagerungen, Cholesterin-Ablagerung und Verkalkung darstellt. Diese dicken Atherome führen zur Verengung des Gefäßvolumens. Es kann zur Embolisation von Bestandteilen der Plaques oder zur Einblutung und dem thrombotischen Totalverschluss des Gefäßes kommen.
Hat die Arteriosklerose einmal begonnen, so ist ihr Verlauf progredient. Man unterscheidet einen schnell progredienten Verlauf, etwa bei der juvenilen Arteriosklerose, und einen langsam progredienten Verlauf in der Mehrzahl der Fälle.
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Kapitel zur Arteriosklerose:
Entstehung und Ablauf der Arteriosklerose
Arterielle Verschlusskrankheit
Symptome der Arteriellen Verschlusskrankheit
