Arterielle Verschlusskrankheit
Der degenerative, die Gefäßwand zerstörende Prozess der Arteriosklerose spielt sich in allen Gefäßregionen ab. Je nach der betroffenen Gefäßregion unterscheiden wir heute
- die koronare Herzerkrankung, bei einem vorwiegenden Befall der Herzkranzarterien,
- die cerebrale arterielle Verschlusskrankheit bei einem Befall der hirnversorgenden Arterien (A. carotis interna, A. vertebralis) und
- die periphere arterielle Verschlusskrankheit bei einem Befall der peripheren, der Gliedmaßenarterien.
Je nach dem Befall der jeweiligen Gefäße, ist auch die Symptomatik recht unterschiedlich. Die cerebrale arterielle Verschlusskrankheit kennt keine typischen Symptome, welche dem kompletten arteriellen Verschluss (Schlaganfall) vorausgehen. Dies macht die frühzeitige Erkennung so schwierig. Vor allem beim Auftreten einer koronaren Herzerkrankung oder einer peripheren arteriellen Verschlusskrankheit muss immer an das gleichzeitige Vorhandensein einer cerebralen arteriellen Verschlusskrankheit gedacht werden. Diagnostik und Therapie gehen deshalb eng Hand in Hand mit den Neurologen.
Die koronare Herzkrankheit zeigt sich zunächst in belastungsabhängiger Angina pectoris, bis es beim vollständigen Verschluss einer Arterie zum Herzinfarkt kommt. Diagnostik und Therapie der koronaren Herzkrankheit liegen in der Hand der Kardiologen.
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Kapitel zur Arteriosklerose:
Entstehung und Ablauf der Arteriosklerose
Arterielle Verschlusskrankheit
Symptome der Arteriellen Verschlusskrankheit
