Ultraschall-Doppler / Duplex-Sonographie
Die Diagnostik baut auf den modernsten Verfahren auf und ist vollkommen nicht-invasiv ausgerichtet. Ausgehend von dem Ultraschall-Doppler (Duplex-Sonographie) ist dies sowohl auf arterieller als auch auf venöser Seite möglich. Mit dem Ultraschall kann nicht-invasiv die Gefäßmorphologie, also die Beschaffenheit der Gefäßwand beurteilt werden. Mit dem zusätzlich angewandten Doppler oder Duplexverfahren wird außerdem die Strömungsgeschwindigkeit des Blutes gemessen. Verwirbelungen und Flussunregelmäßigkeiten weisen auf Engstellen hin, die morphologisch noch gar nicht erkannt werden können. Insbesondere zur Früherkennung geringgradiger Gefäßveränderungen beim klinisch noch asymptomatischen Patienten ist die hochauflösende Duplex-Sonographie aufgrund der dynamischen Flussbeurteilung bestens geeignet.
Modernste Diagnoseverfahren
Ist der Ultraschall-Doppler nicht ausreichend, so kann die Gefäßdarstellung mit Hilfe der MRT-Angiographie ebenfalls nicht-invasiv erfolgen. Neu ist die sogar dreidimensionale Gefäßdarstellung mittels Spiral-CT. Hier werden sogar beliebig drehbare dreidimensionale Abbildungen des Gefäßsystemes errechnet. Zur Beurteilung von Kapillarveränderungen beim Raynaud-Syndrom steht ein Video-Kapillarmikroskop zur Verfügung.
